diversity

Events

Why the Brain Isn’t Binary: DLS Recap on Rethinking Sex and Gender as a Mosaic

The lecture introduced central concepts in sex-based brain research and gendered neuroscience, with a focus on rethinking traditional binary models of the brain. Through vivid examples and data-driven insights, Professor Joel explored how unsupervised algorithms, anomaly detection, and brain architecture analyses can be used to challenge conventional perspectives and offer alternative interpretations of brain clustering methods. Participants were encouraged to reflect on how categories such as male and female are stereotypically constructed, applied, and questioned within both scientific and social frameworks. 

, , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Doing Science

Den Dialog praktizieren: Molekularbiologie und Kulturwissenschaft entwickeln gemeinsam Perspektiven auf Geschlecht

Molekularbiologie trifft auf Kulturwissenschaft – und umgekehrt. Unser erstes Treffen fand in einem Besprechungsraum eines Kieler Labors für Humangenetik statt – vor genau acht Jahren. Heute arbeiten wir im SFB „Sexdiversity“ kollaborativ zusammen: Doch was kann eine Kulturwissenschaftlerin von molekularbiologischer Forschung verstehen – und warum sollten wir überhaupt zusammenarbeiten, wenn unsere Zugänge, Gegenstände, Methoden und Wissenspraktiken so unterschiedlich sind?

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
iRTG

Bridging Disciplines: The iRTG Summer School 2025 in Lübeck

From September 8–12, 2025, doctoral candidates and researchers from the Collaborative Research Centre “Sexdiversity” (CRC 1665) gathered at the Institute for Medical History and Science Ethics (IMGWF) in Lübeck for an intensive five-day Summer School. This year’s theme was dedicated to a core value of the CRC: interdisciplinarity.

, , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Gesellschaft

Geschlechterordnung per Dekret: Trumps Executive Order zur Zweigeschlechtlichkeit

Am 20. Januar 2025, dem ersten Tag seiner zweiten Amtszeit, unterzeichnete US-Präsident Donald Trump die Executive Order 14168 mit dem Titel Defending Women from Gender Ideology Extremism and Restoring Biological Truth to the Federal Government (Link). Es handelt sich um ein wirkmächtiges Dokument, das das Leben vieler Menschen prägt – mit dem Anspruch, Körpergeschlecht eindeutig zu definieren. Dabei vermischen sich ideologische Vorstellungen, politische Maßnahmen und wissenschaftliche Argumentationen.
In unserem Beitrag nehmen wir die darin gezeichneten Vorstellungen von Körpergeschlecht kritisch in den Blick.

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
iRTG

Bridging Disciplines: Neuroscience Meets Gender Studies at CRC 1665 Distinguished Lecturer Series

Professor Kaiser Trujillo’s talk provided a compelling overview of the intersections between neuroscience and gender studies. Drawing on her long-standing work at the interface of these disciplines, she addressed the enduring scientific and political question of how a biological understanding of sex relates to cognition, communication, and behavior. The lecture critically examined how sex and gender are operationalized in neuroimaging studies (particularly fMRI) and how these practices shape, and often constrain, the ways in which human diversity is understood in brain research.

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Gesellschaft

Die Crux mit der Binarität: Der britische Supreme Court will das Körpergeschlecht vereindeutigen

Der UK Supreme Court, das höchste britische Gericht, hat am 16. April 2025 geurteilt, dass im britischen Gleichstellungsgesetz (Equality Act von 2010) unter „Geschlecht“ das “biologische Geschlecht“ gemeint sei, welches ausschließlich männlich oder weiblich bedeute. Entsprechend dürfen in Frauenquoten trans Frauen nicht mitgezählt werden. Trans Männer dürfen nicht in Männerabteilungen von Krankenhäusern liegen und auch andere „single sex spaces“ wie Toiletten oder Umkleideräume seien für Angehörige des jeweiligen Geburtsgeschlechts reserviert. Für Angehörige von geschlechtlichen Minderheiten, also für trans, inter und nichtbinäre (TIN*) Personen, die in dem Gerichtsverfahren offenbar gar nicht angehört wurden, schafft das offensichtlich Probleme.

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Nach oben scrollen