Distinguished Lecture with Melissa Hines is now available on YouTube

The last CRC Distinguished Lecture with Melissa Hines on „Early androgen exposure and human gender development“ from October 17 2024 is now available on YouTube as online stream.
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Teilen:

Mehr Posts

Leben in einer Welt, die nur zwei Geschlechter kennt: Die Geschichte von Cheryl Chase

Der folgende Gastbeitrag von Sophie Charlott Kriedemann beleuchtet die ethischen, medizinischen und sozialen Dimensionen von Intergeschlechtlichkeit, hinterfragt normative Vorstellungen von Geschlecht und diskutiert die Konsequenzen frühkindlicher medizinischer Eingriffe. Der Beitrag ist eine gekürzte und revidierte Version ihres Essays, das im Rahmen eines Ethikseminars im Sommersemester 2025 an der Universität zu Lübeck entstanden ist.

3rd Collaborative Research Centre 1665 Retreat, Plön 2026

To foster scientific collaboration, members of the Collaborative Research Centre 1665 gathered on 5–6 February 2026 for their third annual retreat at the Fielmann Akademie in Plön. Situated directly on the lakeshore and offering a stunning winter panorama across the water, the venue provided a focused yet open atmosphere for exchange, reflection, and the development of a shared vision. The retreat was conceived as a milestone moment in the Centre’s ongoing work. It provided a space to reflect on research results, assess challenges, and prepare the agenda for the planned second funding phase.

Hürden für trans*, intergeschlechtliche und nicht-binäre (TIN)-Menschen im Gesundheitssystem

Das Recht auf Gesundheit und medizinische Versorgung ist ein grundlegendes Menschenrecht, das allen Personen unabhängig von Geschlechtsidentität, Geschlechtsmerkmalen oder sexueller Orientierung zusteht. Dennoch sehen sich trans*, intergeschlechtliche ebenso wie nicht-binäre (TIN) Menschen im deutschen Gesundheitssystem tagtäglich mit einer Vielzahl von Barrieren konfrontiert. Diese Barrieren können den Zugang zu bedarfsgerechter, respektvoller und zeitnaher medizinischer Versorgung erheblich erschweren oder verzögern. Solche Herausforderungen betreffen nicht nur die medizinisch-fachliche Seite, sondern reichen tief in die Bereiche sozialer Teilhabe, Bürokratie, rechtliche Anerkennung und gesellschaftlicher Akzeptanz hinein. Im Folgenden werden diese Hürden eingehender beleuchtet – insbesondere im Zusammenhang mit Hormonbehandlungen, der Geschlechtskodierung in offiziellen Dokumenten (z.B. der Sozialversicherungsnummer) sowie der Kostenübernahme von medizinischen Maßnahmen durch die Krankenkassen.

Nach oben scrollen