Wissenschaftsgeschichte

Doing Science

Den Dialog praktizieren: Molekularbiologie und Kulturwissenschaft entwickeln gemeinsam Perspektiven auf Geschlecht

Molekularbiologie trifft auf Kulturwissenschaft – und umgekehrt. Unser erstes Treffen fand in einem Besprechungsraum eines Kieler Labors für Humangenetik statt – vor genau acht Jahren. Heute arbeiten wir im SFB „Sexdiversity“ kollaborativ zusammen: Doch was kann eine Kulturwissenschaftlerin von molekularbiologischer Forschung verstehen – und warum sollten wir überhaupt zusammenarbeiten, wenn unsere Zugänge, Gegenstände, Methoden und Wissenspraktiken so unterschiedlich sind?

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Wissenschaftliche Grundlagen und Hintergründe

„Kampf der Geschlechter“ und „Krieg der Gonaden“: Wissenschaftshistorische Bemerkungen zur Entstehung des Konzeptes der Sexualhormone

Diese „neue Physiologie“ der Regulation durch leistungsstarke Agentien war untrennbar mit den Potentialen der pharmaindustriellen Produktion verbunden. Hormone waren zugleich Naturstoffe und Arzneimittel. Vor allem nach dem Ersten Weltkrieg entstanden enge Beziehungen zwischen biochemischer Forschung und industrieller Herstellung. Das Ziel der pharmazeutischen Großunternehmen war die Produktion reiner, standardisierter Substanzen und deren molekulare Umgestaltung zur Gewinnung neuer Produkte. Die Herstellung von Wirksamkeit war dabei immer auch die Herstellung von Marktfähigkeit. Das endokrinologische Körperwissen war unmittelbar an eine pharmaindustrielle Ökonomie gebunden.

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Frequently Asked Questions

Welche Forschungsprojekte werden im Sonderforschungsbereich „Sexdiversity“ gebündelt?

Der SFB ist in drei Projektgruppen gegliedert, die die vielfältigen Perspektiven auf den Forschungsgegenstand Geschlecht aufzeigen. Die Projektgruppen werden anhand von ausgewählten Teilprojekten folgend vorgestellt.

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