Wettkampf

Aktuelle Studien

Neue Studie zu Körperzusammensetzung und Fitness bei transgender und cisgender Personen

Eine aktuelle Studie mit Meta-Analyse im British Journal of Sports Medicine untersucht Unterschiede in Körperzusammensetzung und Fitness zwischen transgender und cisgender Personen sowie die Effekte einer Gender Affirming Hormone Therapy (GAHT).

Die Ergebnisse zeigen: Transfrauen sind nach Hormontherapie in Fettmasse, Muskelmasse, Kraft und Ausdauer weitgehend vergleichbar mit cisgeschlechtlichen Frauen.

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Gesellschaft

Geschlecht und Sport – Die problematische Rückkehr der Sex-Tests

Seit September 2025 sorgt die Einführung von genetischen Geschlechtstest durch den internationalen Leichtathletikverband World Athletics für erheblichen Wirbel. Bei Wettbewerben wie der WM in Tokio müssen Athlet*innen, die in der Kategorie „Frauen“ antreten wollen, nachweisen, dass sie das sogenannte SRY-Gen nicht besitzen. Das SRY-Gen sitzt auf dem Y-Chromosom und setzt im Regelfall eine männliche Geschlechtsentwicklung in Gang. Wenn ein*e Athlet*in das SRY-Gen hat, führt es zum Ausschluss aus Frauenwettbewerben.
Diese Maßnahme löste eine Debatte aus, die sowohl wissenschaftliche als auch gesellschaftliche Fragen berührt: Können biologische Marker wie das SRY-Gen wirklich die komplexe Realität von Geschlecht abbilden? Ist ein solcher Test fair und ethisch vertretbar? Und wie spiegeln sich gesellschaftliche Anti-Gender-Diskurse in dieser Diskussion wider? Zunächst soll die Vorgeschichte der aktuellen Gentests kurz beleuchtet werden.

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