GeschlechtsangleichendeMaßnahmen

Gastbeitrag

Leben in einer Welt, die nur zwei Geschlechter kennt: Die Geschichte von Cheryl Chase

Der folgende Gastbeitrag von Sophie Charlott Kriedemann beleuchtet die ethischen, medizinischen und sozialen Dimensionen von Intergeschlechtlichkeit, hinterfragt normative Vorstellungen von Geschlecht und diskutiert die Konsequenzen frühkindlicher medizinischer Eingriffe. Der Beitrag ist eine gekürzte und revidierte Version ihres Essays, das im Rahmen eines Ethikseminars im Sommersemester 2025 an der Universität zu Lübeck entstanden ist.

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Gesellschaft

Recht und Versorgungslücken: Auswirkungen des BSG-Urteils vom 19. Oktober 2023 auf die medizinische Versorgung von trans* und nicht-binären Personen

Die Diagnose Geschlechtsinkongruenz beschreibt die Nicht-Übereinstimmung zwischen dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht und dem eigenen, erlebten Geschlecht. Menschen mit dieser Diagnose haben grundsätzlich Anspruch auf geschlechtsangleichende Maßnahmen, da diese medizinisch notwendig sind, um den oft massiven Leidensdruck zu lindern. Seit Ende 2023 gibt es jedoch neue Herausforderungen: Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für geschlechtsangleichende Behandlungen nicht mehr wie zuvor.

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